Bloggereien

Gedanken über Bücher

In meinem Blog „Lesezeichen“ schreibe ich Rezensionen. Die Buchbesprechungen drehen sich um Gedanken, die sich beim Lesen in mir festsetzten, oder um Bemerkenswertes, das mir auffiel und in den Blogbeiträgen vor dem Vergessen bewahrt werden soll. Das kann auch einmal nur ein schönes Zitat oder eine gelungene Szene sein. In jedem Fall handelt es sich um meine ganz persönliche Sichtweise. Weder meine Begeisterung noch meine kritisch gerunzelte Stirn müssen auf Gegenliebe stoßen, doch wenn ich etwas empfehle, dann mit Überzeugung.

Was es im Blog zu lesen gibt? Hier die letzten Einträge mit Link auf meine Lesezeichen:

 

Die Arbeit der NachtGanz allein auf der Welt
→ „Die Arbeit der Nacht“ von Thomas Glavinic ←
Wie wäre es, plötzlich ganz allein auf der Welt zu sein? Diese Frage stellt sich irgendwann jeder – am häufigsten wohl in den Jahren der Kindheit. Dann wachsen der Fantasie Flügel und man geht in fremden Häusern auf Entdeckungsreise. Thomas Glavinic hat aus dieser Idee einen Roman gemacht und konnte sich meines Interesses sicher sein …

 

Zum BlogOstpreußen im letzten Kriegswinter
→ „Alles umsonst“ von Walter Kempowski ←
Ich habe den Roman gerade erneut gelesen – und mich wieder schon nach den ersten Seiten über den typisch eigenwilligen Stil gefreut. Ich bin ein Fan von Kempowski. Die Geschichte führt in den letzten Winter des Krieges auf ein Gut in Ostpreußen. In der Ferne ist bereits der Kanonendonner der herannahenden Roten Armee zu hören, alles befindet sich in Auflösung …

 

Zum BlogJugend in einem katholischen Internat
→ „Warum du mich verlassen hast“ von Paul Ingendaay ←
Da stehe ich am Ende des Buches und blicke zurück in die Weite der niederrheinischen Landschaft, in der ein katholisches Internat wie eine Insel schwimmt. Hier spielt die Geschichte vom jungen Marko und es verwundert nicht, das er in seiner Phantasie in Robinson Crusoe einen Seelenverwandten hat. Erzählt wird von seinem letzten Jahr im Collegium …

 

Zum BlogTänzerische Leichtigkeit
→ „Erfolg lässt sich nicht erzwingen“ von Eva Joachimsen ←
Wer sich für das Turniertanzen begeistert und es mit diesem Hobby ernst meint, muss viel Zeit dafür investieren. Melanie Sturmann, die Heldin der Geschichte, ist in ihrem Verein mit viel Herzblut dabei. In Mirko findet sie jedoch einen neuen Tanzpartner, der mit verbissenem Eifer auf Erfolge bei Wettbewerben fixiert ist. Er bringt Melanie schnell an Grenzen …

 

Zum BlogLandleben, Nostalgie und Langsamkeit
→ „Das Versprechen“ von David Baldacci larr;
Ein Autounfall schleudert die Kinder Lou und Oz um das Jahr 1940 aus ihrem behüteten Leben in New York. Der Vater kommt dabei ums Leben und die Mutter fällt ins Koma. Die Uroma, die in den Bergen von Virginia in einfachsten Verhältnissen lebt, nimmt die Kinder in ihre Obhut und kümmert sich um die Pflege der Mutter …

 

Zum BlogProtokoll der Geschichte eines Freundes
→ „Wiesinger“ von Jens Wonneberger ←
Gegen Ende der DDR aus Gesinnungsgründen vom Medizinstudium ausgeschlossen, verdingt Boris Wiesinger sich als Friedhofsgärtner und Totengräber in einer sächsischen Kleinstadt. Er ist ein Aussteiger und Oppositioneller, der sich vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Auflösungserscheinungen in seiner kleinen Welt inszeniert. Mit der Wende fällt er ins Leere und ist plötzlich verschwunden …

 

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