Bloggereien

Mein Ausflugs-Tagebuch

In diesem Blog geht es um Reiseerinnerungen. Neben dem Fotoapparat habe ich meist auch ein Notizbuch dabei, dessen Seiten am Ende erlebnisreicher Tage mit Eindrücken und Gedanken gefüllt werden. Inzwischen hat sich ein ansehnlicher Fundus an Kritzeleien angehäuft, den ich nach und nach in lesbare Texte verwandeln will. Der Anfang ist gemacht – der Blog hat eine schöne Struktur und gibt bereits einiges zu entdecken.

Wer hat Lust auf einen kleinen Ausflug? Hier ein paar Vorschläge:

 

→ Graffitikunst überwuchert Abhöranlage ←
Der Teufelsberg in Berlin lockt mit seinen weißen, wie Champignonköpfe anmutenden, Kuppeln, die aus dem Wald herausragen. Ich wollte schon immer einmal dort hin, hatte ich doch kürzlich gelesen, dass die ehemalige amerikanische Abhörstation aus den Zeiten des Kalten Krieges endlich unter Denkmalschutz gestellt worden ist.
→ Heiße Dämpfe in den Feuerbergen ←
Bei unserem Urlaub auf Lanzarote besuchten wir auch den Nationalpark Timanfaya. Timanfaya ist der Name eines der Dörfer, das die Vulkane bei den letzten großen Ausbrüchen auf Lanzarote unter sich begraben haben. Geblieben ist eine unüberschaubare, leblose Fläche aus Schlacke und Asche, durch die eine schnurgerade Straße den mächtigen Vulkankegeln entgegen strebt.
→ Kommt mit zur Schlösserrundfahrt ←
Diesmal geht es nicht über Land, ich bleibe gewissermaßen zu Hause, in Potsdam. Zur Anreise genügte mir die Straßenbahn, ihr dürft sogar sitzen bleiben wo ihr seid. Ich nehme euch mit zur Schlösserrundfahrt aufs Deck eines Ausflugsschiffes der Weißen Flotte.
→ Hoch über Baumwipfeln und Ruinen ←
Die Beelitzer Heilstätten sind ein verwunschener Ort mit wechselvoller Geschichte. In den letzen Jahren hat sich das Gelände der einstigen Klinik für Lungenkrankheiten zu einem Ausflugsziel entwickelt, obwohl es vor allem durch Ruinen geprägt ist.
→ Raus aus der Stadt, rein ins Mittelalter ←
Das Museumsdorf Düppel liegt am südlichen Rand des Berliner Stadtbezirks Zehlendorf, ungefähr da, wo die Strecke der ehemaligen Stammbahn auf die Kleinmachnower Seite wechselt. Bei einem Besuch lässt man mit wenigen Schritten die Stadt hinter sich.
→ Brandenburg vom Wasser aus ←
Brandenburg ist eine schöne Stadt. So uneingeschränkt galt dieser Satz für mich nicht immer. Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, da war die Stadt vor allem Industrie und sah aus wie eine vernachlässigte Werkbank. In den letzten Jahren wurde kräftig Staub gewischt, aufpoliert und erneuert.
→ Adventsmarkt in der Marienkirche ←
Ohne Frage, gibt es in sehr vielen Orten schöne Weihnachtsmärkte. Doch manche sind besonders. Der Adventsmarkt in der Marienkirche von Frankfurt (Oder) gehört in diese Kategorie. Er ist besonders festlich, besonders stimmungsvoll, besonders anheimelnd – einfach weihnachtlich. Dies gelingt ihm vor allem, weil er sich mit einer imposanten Hülle umgibt: den ehrwürdigen Mauern der St.-Marien-Kirche.
→ Märkischer Backstein in Lehnin ←
Das Kloster Lehnin ist ein universell gültiger Ausflugstipp. Im Evangelischen Krankenhaus auf dem Klostergelände bin ich geboren und in einem Dorf der weiteren Umgebung, das einst von den hiesigen Zisterziensermönchen gegründet wurde, aufgewachsen. Ich war immer wieder hier und empfehle allen, die sich für brandenburgische Geschichte interessieren, einen Besuch.
Heidelberg→ Memories of Heidelberg ←
Die Schönheit von Heidelberg wird in vielen Formen besungen und gerühmt, und es gibt wohl nur wenige, die nicht von der Stadt gehört und sich bereits vor dem ersten Besuch in ihrer Vorstellung kein Bild von ihr gemacht haben. Heidelberg gilt als Inbegriff deutscher Ruinenromantik und barocker Altstadtidylle, und ist Wallfahrtsort unzähliger Touristen aus aller Welt. Und das Beste daran: Die Vorfreude ist mehr als berechtigt.
Prag→ Goldenes Wochenende in Prag ←
Warum waren wir eigentlich noch nie in Prag? Auf diese Frage konnten wir keine plausible Antwort finden und reservierten uns deshalb ein langes Wochenende im März für einen Abstecher dorthin. Wir entschieden uns für eine Anreise mit dem Fernbus. Morgens in Berlin eingestiegen waren wir am Mittag dort. Zudem ist der Busbahnhof Florenc so gut gelegen, dass es im Grunde keiner weiteren Verkehrsmittel bedarf, um in die Prager Altstadt zu gelangen.
Zum Blog→ Beim Nürnberger Christkindlesmarkt ←
Ein Weihnachtsmarkt ist wohl in jeder deutschen Stadt Tradition und viele davon haben sich eine große Anziehungskraft erarbeitet. Warum also über den Weihnachtsmarkt in Nürnberg reden? Weil er, bei aller Konkurrenz, etwas Besonderes ist und wohl auch die Vorstellung in der Welt, was Weihnachten hierzulande ist, maßgeblich beeinflusst hat. Und alle Welt nimmt jährlich in Augenschein, wie sich die Altstadt in ein Weihnachtsland verwandelt.
saar→ Imposanter Blick auf die Saar ←
Erhaben präsentiert sich die Saar nahe Mettlach. Sie windet sie sich um einen Bergrücken, den sie selbst mit unvorstellbarer Ausdauer aus der Landschaft gewaschen hat. Nun fließt sie ruhig durch ein tiefes Tal mit bewaldeten Hängen und arbeitet bis in alle Ewigkeiten weiter an ihrem Bett. Mit Fug und Recht zählt die Saarschleife zu den bekanntesten Ausflugszielen des Saarlandes. Den zweifellos schönsten Blick bietet der Aussichtspunkt Cloef.
louvre→ Besuch bei Mona Lisa ←
Der Louvre, heißt es, ist das größte Museum der Welt – das weitläufigste ist es allemal. Bereits der Blick vom Ufer der Seine lässt erahnen, welche Laufarbeit den Besucher erwartet. Und doch ist es erst einer der beiden Flügel des Palais, die wie ausgebreitete Arme dem Tuilerien-Garten entgegenstreben. Spätestens bei einem Rundblick von der gläsernen Pyramide aus verpuffte unsere Illusion, einen Überblick über alle Sammlungen zu erhalten.

 

 

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